Schon die Tatsache, dass Automarken als Sponsoren für die Weltklimakonferenz, eine Veranstaltung zur Rettung der Welt, auftreten, lässt kritische Beobachter aufhorchen. So verlieh die Organisation Lobby-Control diversen Autobauern den Negativpreis “Worst EU Lobbying Award” für das Bereitstellen von Autos mit alternativen Antriebstechniken und gleichzeitigem Entwicklungs- und Forschungsstop in diesen Bereichen. Ein anderes Beispiel für den Trend zum zweifelhaften Greenwashing ist der Fast-Food-Riese mit dem goldenen M, welches neuerdings nicht mehr auf rotem, sondern nun auf grasgrünem Hintergrund zu finden ist. Dass die Burger übermäßig viel Müll und eine äußerst negative CO2-Bilanz mit sich bringen, ist nicht nur für den investigativen Öko-Kämpfer erkennbar.
Greenwashing mahnt uns, den Umwelttrend ständig zu hinterfragen und auf Glaubwürdigkeit zu prüfen.
Francois-Henri Pinault, Chef des Luxuskonzerns PPR, hat dies bestimmt getan, bevor er den Film Home von Umweltaktivist und Luftbild-Fotograf Yann-Athus-Bertrand mit 10 Millionen Euro sponsorte. Pinault ist als aktiver Umweltschützer bekannt und empfindet sein Engagement für Home als Verpflichtung, Umweltschutz auch in die Tat umzusetzen. Der Film verzaubert mit atemberaubenden Naturaufnahmen, erzählt aber auch schonungslos die Geschichte von der Ausbeutung der Erde. Er soll wachrütteln und zum Handeln bewegen. Aus diesem Grund wollen die Macher möglichst viele Zuschauer erreichen und starteten Home zeitgleich zum Kinostart auf YouTube, kostenlos und in voller Länge.
http://www.youtube.com/user/homeproject?blend=1&ob=4
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Der grüne Image-Kampf läuft auf Hochtouren und das nicht erst seit der Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Doch mit Grünem Bewusstsein macht man sich nicht unbedingt nur Freunde, wie die wachsende Diskussion um Greenwashing belegt. read more ...